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Unser Top Angebot für Sie!

Erleben Sie auf dem Walterhof eine erholsame, angenehme und vor allem unvergessliche Urlaubszeit. Unser Angebot ist breit gefächert. Wir sind sicher, dass auch für Sie das Richtige dabei ist.

Liebe Gäste!

Auch für dieses Jahr können wir Ihnen wieder unsere beliebten Wochenpauschalen anbieten.

An- und Abreisetag ist vorzugsweise der Samstag, nach Absprache kann aber davon abgewichen werden.

Folgende Zeiträume bieten wir Ihnen an:

  • 10.01. bis 11.02.2017
  • 04.03. bis 08.04.2017
  • 22.04. bis 03.06.2017
  • 17.06. bis 24.06.2017
  • 09.09. bis 30.09.2017
  • 04.11. bis 23.12.2017

In dieser Zeit kostet unsere Wohnung Nr. 1 "Bärenhöhle" € 390,00 pro Woche

Wohnung Nr. 2 "Waldblick" kostet € 402,00 pro Woche

  • Die Preise gelten jeweils für eine Familie mit 2 Erwachsenen und bis zu 3 Kindern.
  • Jeder weitere Erwachsene kostet € 36,00, jedes weitere Kind kostet € 12,00, jeweils pro Woche.
  • Im Preis enthalten ist eine abendliche Schnaps- oder Likörprobe für die Erwachsenen.

"Das kalte Herz": Vom Märchen zum Fantasyfilm

Die Kino-Neuverfilmung wurde unter anderem im Wald bei Loßburg gedreht

Eines der berühmtesten Märchen aus der Feder Wilhelm Hauffs ist das im Schwarzwald angesiedelte »Kalte Herz«. Viele Szenen einer Neuverfilmung des Textes, die in zwei Wochen in die Kinos kommt, entstanden in einem Privatwald bei Loßburg.


»Wer durch Schwaben reist, der sollte nie vergessen, auch ein wenig in den Schwarzwald hineinzuschauen.« So beginnt »Das kalte Herz«, DAS Schwarzwald-Märchen schlechthin. Es handelt vom Köhler Peter Munk, der unbedingt reich werden will und dafür sein Herz gegen einen Stein eintauscht. 1827 in Wilhelm Hauffs »Märchenalmanach auf das Jahr 1828« erschienen, wurde das Kunstmärchen neunmal verfilmt. Für Furore sorgte auch Anfang 2016 das Musiktheaterstück »Das kalte Herz«, das in der Offenburger Reithalle aufgeführt wurde. Die neueste Verfilmung, die sich ein gutes Stück von der Vorlage entfernt, kommt am 20. Oktober in die Kinos; vorher finden in verschiedenen Städten Premierenvorführungen statt, zum Beispiel am 11. Oktober in Freiburg.



Stars wie Moritz Bleibtreu (als Holländer-Michel), Frederick Lau (Peter Munk) und Milan Peschel (Glasmännlein) drehten vor einem Jahr auch in Loßburg im Landkreis Freudenstadt, in der Glasmanufaktur Dorotheenhütte in Wolfach und am Schluchsee. Karin Armbruster, Leiterin der Tourist-Information Loßburg, hat den fertigen Film bereits gesehen und ist begeistert: »Es ist ein sehr schöner Film geworden. Die Handlung wurde ein wenig verändert, aber das Grundthema der verlorenen Herzlichkeit gegenüber den Mitmenschen ist geblieben – und passt in die heutige Zeit«, sagte Armbruster im Gespräch mit der Mittelbadischen Presse. Regisseur Johannes Naber spricht von einem »modernen Fantasyfilm, der das Märchen neu interpretiert und sich vor allem an Erwachsene richtet«. Am Dreh Beteiligte durften den Film bereits vor einigen Wochen in Alpirsbach sehen, so Armbruster.

»Ein mystischer Ort«
Vom Ort Loßburg sei in dem Streifen zwar nichts zu sehen, »aber der Film wurde größtenteils im Wald bei Loßburg gedreht«. Genauer gesagt: im Privatwald der Familie Walter im Ortsteil Schömberg-Hinterrötenberg. »Ein mystischer Ort«, findet Karin Armbruster.
Die Gemeinde habe übrigens kein Geld von der Produktionsfirma erhalten, aber die örtliche Hotellerie und Gastronomie hätten natürlich von der Anwesenheit der Filmschaffenden profitiert. Doch wie ist die Produktionsfirma eigentlich auf Loßburg als Drehort gekommen? Armbruster erzählt: »Eines Tages im Frühjahr 2015, als ich in der Tourist­info ausnahmsweise Dienst am Schalter hatte, kam ein Herr herein, der sehr viele seltsame Fragen gestellt hat, die nie ein Tourist stellen würde – unter anderem fragte er nach schönen Grubenstollen.« Armbruster wurde hellhörig und fragte den Herrn ganz offen, worauf er denn in Wirklichkeit hinauswolle. »Er entpuppte sich als ›Location Scout‹, also jemand, der im Auftrag von Filmproduzenten geeignete Drehorte sucht.«

Zusammen fuhren die beiden durch die verschneite Landschaft zu potenziellen Drehorten. Letztlich fand der »Location Scout« geeignete Stellen, und im September 2015 wurde bei Loßburg gedreht. In besagtem Wald in der Nähe des Ferienbauernhofs Walter wurde zum Beispiel eine Hütte aufgebaut, die die Behausung der Hauptfigur Peter Munk, eines Köhlers, darstellt. Diese blieb erhalten, wie auch der daneben befindliche Kohlenmeiler (Foto oben).



Themenweg geplant
Loßburg erhoffe sich einen Werbe-Effekt durch den Film, so Armbruster. »Auch wollen wir einen Themenweg zum ›Kalten Herz‹ erschaffen.« Und eventuell werde es 2017 eine Vorführung des Films unter freiem Himmel auf dem Hof der Familie Walter geben.

Autor:
Christoph A. Fischer

Mit Lyrik und Löwenzahn-Smoothie

International gemeinsam für Loßburg im Einsatz an der Mostpresse (von links): Abdulrazak Rahal, Roland Birnbreier, Nechervan Rahmadan, Bauhofleiter Johannes Harzer, Bürgermeister Christoph Enderle, Tourismus-Fachfrau Karin Armbruster und Naturpark-Geschäftsführerin Friederike Stetter Foto: Steffens Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Georg Steffens, Schwarzwälder Bote

Erstmals wurde der Loßburger Naturparkmarkt im im Zauberland an der Kinzig veranstaltet – und lockte zahlreiche Besucher an die Stände der rund 30 Beschicker.

Loßburg. "Heute morgen war es mir nicht zum Lachen", gestand Karin Armbruster, Leiterin der Loßburg Information. Denn um ein Haar wäre nach einer Nacht Dauerregen der Naturparkmarkt zwischen Freibad und Zauberland an der Kinzig buchstäblich ins Wasser gefallen. So aber hatte der Himmel doch noch ein Erbarmen. Denn ab Mittag lockte schönster Sonnenschein. Nur zwei der rund 30 Marktbeschicker auf drei Terrassen hatten angesichts des Wetters kehrtgemacht. Und die teilweise doppelt zugeparkten Zufahrtsstraßen dokumentierten reges Besucherinteresse. Originalität und Individualität aus der Region war gefragt. So gab es Marmeladen, Honig, Wurst und Käse, Wein und Schnaps vom Walterhof, Ziegenprodukte oder gleich ein Abo für die Biokiste – alles naturnah und aus der Region.

Joachim Schindler aus Ehlenbogen etwa bot selbstgezüchtete Räucherforellen an. Der Carmelittenhof aus 24- Höfe setzt auf Permakultur mit Effektiven Mikroorganismen – und was zur Selbstversorgung nicht gebraucht wird, kommt verarbeitet auf den Markt. Auch Tiere wie neuseeländische Schweine helfen bei dieser Bewirtschaftungsform: "Vorne der Pflug, und hinten kommt der Dünger raus", schmunzelte Christoph Raetzer. Die evangelische Kirchengemeinde hatte eigens ihr Erntedank-Gemeindefest auf den Naturparkmarkt verlegt. Sie bot Kaffee und Kuchen und einen Weltladen.

"Ich kenn’ das gar nicht anders", pries Paula Herr ihren Rohmilchkäse an – ihrer Überzeugung nach viel gesünder als Pasteurisiertes. "Lyrik aus eigener Feder" und "Tengelchen" – Engel mit Hörnern und Fledermausflügeln aus Gips – gab es bei Rosemarie Volz. Und einen echten Löwenzahn-Smoothie, der nach Wiese und Apfel schmeckte, konnte man beim Stand der Oberen Mühle aus Betzweiler schlürfen.

Der Schäferwagen am Kinzigsee hatte Apfel-Lamm-Eintopf kreiert, während Naturparkwirtin Evi Rehfuß fürs leibliche Wohl der Besucher unter anderem mit Maultaschen, Wurst und Schwarzwälder Kirschtorte sorgte. Seinen Apfelsaft konnte sich am Stand der Gemeinde Loßburg jeder selbst pressen. Mit Flüchtlingen hatten Johannes Harzer vom Bauhof und Roland Birnbreier vom Arbeitskreis Asyl Äpfel gesammelt (wir berichteten). Die Marktbesucher waren eingeladen, den Hebel der Saftpresse zu drücken, während Abdulrazak Rahal und Nechervan Rahmadan mit einer mechanischen Mühle die Äpfel in Maische verwandelten.

Moose und Wildkräuter waren Gegenstand von Naturführungen. Lisbeth Mutschler beispielsweise ging unterhaltsam und anschaulich den geballten Vitalstoffen in Löwenzahn, Huflattich, Spitzwegerich, Giersch und Gänseblümchen auf die Spur und überraschte mit selbst gemachtem Dattel-Brennnessel-Konfekt.

Auch für Kinder gab es eine Moos-Exkursion, und Gila Steuber-Faust las in freier Natur aus ihrem neuesten Kinderbuch über einen Aufstand im Reich der Kobolde.

"Ein Naturparkmarkt mitten in der Natur", freute sich Naturpark-Geschäftsführerin Friederike Stetter und begrüßte besonders auch den Wittendorfer Ortsvorsteher Gottlob Huß – einen echten Fan, der dieses Jahr auf allen der bisher 14 Naturparkmärkte anzutreffen war.


Kontakt

Der Walterhof steht mit langjähriger Erfahrung und engagierten Familienmitgliedern vor allem für eines: Urlaub auf dem Bauernhof in herrlicher Landschaft, zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern.


Walterhof im Schwarzwald

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